Natürlich ernähren sich die meisten von uns nicht nach Nährwerttabelle und werden dies auch nicht in der Ernährung für ihren vierbeinigen Freund machen. Schließlich möchten wir durch Nährwertrechnerei nicht die Freude am Essen und den Spaß am Genuß verlieren. Wir betrachten es aber als eine Art persönliche Ernährungsberatung, wenn wir die Rezepturen von Pauls Beute optimal auf den Nährstoffbedarf deines Hundes abstimmen. Deinem Hund wird es sicher schmecken und du kannst gleichzeitig sicher sein, dass du ihm etwas Gutes tust.

Für Interessierte haben wir hier die wichtigsten Bedarfsunterschiede bei Hunden zusammengefasst:

Große Hunde

brauchen im Vergleich zu kleinen Hunden deutlich weniger Energie sowie weniger Calcium, Phosphor, Natrium, Vitamin A und Vitamin D. Das gilt für erwachsene als auch für ältere Hunde, wenn man sie miteinander (erwachsene mit erwachsenen, ältere mit älteren Hunden) vergleicht.

Die Gründe dafür sind das Verhältnis von Körperoberfläche – bei kleinen Hunden relativ größer mit der Folge eines höheren Energieverbrauchs – zu Körpermasse und möglicherweise auch ein unterschiedliches Verhältnis zwischen Erhaltungsbedarf und Leistungsbedarf und teilweise eine höhere Aktivität.

Ältere Hunde

brauchen im Vergleich zu erwachsenen Hunden vor allem wegen der nachlassenden Aktivität im Alter weniger Energie. Sie brauchen aber die gleichen Mengen Eiweiß, Calcium, Phosphor, Natrium, Vitamin A und Vitamin D und mehr Rohfaser, um die Motilität bzw. Beweglichkeit von Magen und Darm zu erhalten.

Welpen und Junghunde

haben im Vergleich zu erwachsenen Hunden einen deutlich erhöhten Bedarf an Energie, Eiweiß, Calcium, Phosphor, Vitamin A und Vitamin D und vielen weiteren Nährstoffen. Dabei liegen die Bedarfszahlen für Welpen und Junghunde umso höher, je jünger die Hunde sind.

Welpen und Junghunde größerer Rassen/Mischlinge haben einen niedrigeren Bedarf an Energie und Nährstoffen als Welpen und Junghunde kleinerer Rassen/Mischlinge.

Für alle Hunde gilt: Ein Zuviel an Energie führt leicht erkennbar zu Übergewicht. Eine Nährstoff-Fehlversorgung ist oft schwieriger zu erkennen, wirkt sich aber auf die Lebensfreude und die Leistungsfähigkeit des Hundes aus.

Die vergleichenden Angaben beziehen sich jeweils auf 1kg Körpermasse.